Europäische ExpertInnen diskutieren über die Ursachen und Folgen des Roma-Holocaust

Das internationale wissenschaftliche Symposium „Beyond the Roma Holocaust: From Resistance to Mobilisation” findet am 21. und 22. Oktober 2016 in Krakau statt.  20 internationale ExpertInnen - einschließlich polnischer, österreichischer und anderer europäischer Roma - werden über die Ursachen des Genozids der Roma während des Zweiten Weltkriegs und den Einfluss des Porajmos auf die gegenwärtige Lage der Roma-Gemeinschaften in Europa diskutieren.

Europäische ExpertInnen diskutieren über die Ursachen und Folgen des Roma-Holocaust
Foto www.ambasadaaustrii.pl

Das von der österreichischen Botschaft und der Pädagogischen Universität Krakau veranstaltete Symposium wird anlässlich des 75. Jahrestages der Verschleppung von 5000 österreichischen Roma in das Ghetto Łodź und später deren Ermordung im Vernichtungslager Kulmhof in Chelmno an der Ner abgehalten.

Der Ombudsmann der Republik Polen, Dr Adam Bodnar, der den Ehrenschutz über das Symposium übernommen hat, wird dieses gemeinsam mit dem Vizemarschall Kleinpolens, Dr Stanisław Sorys, eröffnen.  Für die wissenschaftliche Leitung des Symposiums zeichnet  Univ.-Prof. Sławomir Kapralski verantwortlich.

Der österreichische Botschafter in Polen, Dr. Thomas M. Buchsbaum, sagte vor dem Symposium: "Er ist mir wichtig, dass dieses Symposium das Roma-Holocaust Porrajmos nicht nur historisch analysiert, sondern aus dessen Tatsache und Folgen intellektuelle und praktische Schlussfolgerungen zieht und auch die heutigen Roma-Identitäten und -Bewegungen beleuchtet und einen Ausblick auf deren Zukunft wagt."

Das an der Pädagogischen Universität Krakau (ul. Podchorążych 2) abgehaltene Symposium wird in englischer Sprache abgehalten und ist frei zugänglich - Anmeldungen unter aleksandra.radziwon@bmeia.gv.at erbeten. Das Programm ist auf der Webseite der österreichischen Botschaft verfügbar: www.ambasadaaustrii.pl.

Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit der Wojewodschaft Kleinpolen, dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, dem österreichischen Weinimporteur Modus Vivendi in Warschau und dem Österreichischen Kulturforum in Warschau veranstaltet.

PROGRAMME

Österreichische Botschaft Warschau
ul. Gagarina 34, 00-748 Warschau
Tel. +48.22.841.00.81, Fax +48.22.841.00.85
e-mail: warschau-ob@bmeia.gv.at
Website: www.ambasadaaustrii.pl

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Autor: IZABELA HAUPT
Herausgeber: Otwarty na świat DE
Siehe auch
ausländische Vertretungen in Krakau