Abschied vom Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Krakau

Am 11. August fand im Krakauer Museum für japanische Kunst und Technik Manggha der feierliche Abschied vom Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Krakau, Dr. Werner Köhler, statt. Herr Köhler hatte das Amt des Konsuls seit 2012 inne.

Abschied vom Generalkonsul  der Bundesrepublik Deutschland in Krakau
Foto Wiesław Majka/UMK

Bei der Eröffnung der Feierlichkeiten betonte Konsul Köhler wie sehr er durch seine Entsendung für die Vertretung in Krakau - Stadt mit vielseitigem Kulturnagebot und wichtiger Bedeutung für die polnische Geschichte - persönlich ausgezeichnet wurde. Er äußerte auch seine Zufriedenheit mit der Arbeitsmöglichkeit in Polen - einem wichtigen strategischen Hauptpartner Deutschlands -  und die Hoffnung, dass seine Tätigkeit zu verstärkten deutsch-polnischen Annäherung bei trug und die bilateralen Beziehungen verbesserte.

Der Konsul hob die gute Zusammenarbeit der Woiwodschaft Kleinpolen mit dem Bundesland Thüringen hervor, sowie die Partnerschaft des Landkreises Krakau mit dem Landkreis München und die Kooperation der Stadt Krakau mit den deutschen Partnerstädten (Leipzig, Frankfurt am Main, Nürnberg). Er erinnerte daran, dass im Jahr 2016 der 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit gefeiert wird, dessen Ausdruck die Feierlichkeiten im Juni waren. Zudem bezog er sich auch auf das Straßenfest in der Stolarskastraße, das zum zweiten Mal durch das deutsche, französische und amerikanische Konsulat in der Kooperation mit dem Krakauer Magistrat organisiert wurde. Er lobte die Organisation des Weltjugendtages in Krakau, an dem friedlich eingestellte junge Leute aus der ganzen Welt teilnahmen. Seine Rede hielt der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland auf Polnisch. Die polnische Sprache hat er während seines Aufenthaltes in Polen gelernt. Es ist wichtig zu betonen, dass Konsul Köhler zusätzlich die Funktion des Dekans des diplomatischen Korps in Krakau  ausübte.

Während der Feierlichkeiten wurde der Krakauer Magistrat von Frau Katarzyna Król, stellvertretende Präsidentin, repräsentiert. Frau Król überreichte Herrn Konsul ein symbolisches Geschenk – die Porzellanfigur vom Krakauer-Lajkonik mit der Gelegenheitswidmung.  An dem Treffen nahmen u.a.  Wojewodschaftsmarschall von Kleinpolen Jacek Krupa, Vorsitzender des Wojewodschaftstages von Kleinpolen Kazimierz Barczyk, Vertreter der Wojewodschaft Heiligkreuz und der Wojewodschaft Vorkarpaten, sowie Vertreter der Krakauer und Kleinpolnischer kulturellen Einrichtungen teil. Ein spezieller Gast war Andrzej Wajda mit seiner Ehefrau Krystyna Zachwatowicz.

Nach der befristeten Amtszeit von vier Jahren in Krakau wird Herr Köhler die diplomatische Vertretung in Osaka übernehmen. Aus diesem Grund wurde das Treffen im Museum für japanische Kunst und Technik Manggha organisiert, das eine Verbindung zwischen dem jetzigen und dem künftigem Arbeitsort vom Konsul Köhler bildet. In den nächsten Wochen werden wir den Namen des folgenden Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Krakau erfahren.

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Autor: IZABELA HAUPT
Herausgeber: Otwarty na świat DE
Siehe auch
ausländische Vertretungen in Krakau