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Krakauer Haus in Nürnberg unter neuer Trägerschaft

Seit dem 31. Dezember 2025 liegt die Trägerschaft des Krakauer Hauses in Nürnberg beim Krakauer Festivalbüro (Krakowskie Biuro Festiwalowe). Die städtische Kultureinrichtung verfügt über eine langjährige Tradition und umfassende Erfahrung in der Organisation und Umsetzung internationaler Kulturveranstaltungen.

Die Sicherung eines konstant hohen künstlerischen Niveaus der angebotenen Programme stellt Kulturinstitutionen heute vor wachsende Herausforderungen – insbesondere im finanziellen Bereich. Mit der Übertragung der Leitung an das Krakauer Festivalbüro eröffnen sich neue programmatische Perspektiven sowie erweiterte Möglichkeiten zur Stärkung der Außenwirkung und der kulturellen Promotion der Stadt Krakau. Dazu zählt unter anderem die erleichterte Gewinnung außerbudgetärer Finanzierungsquellen.

Die Entscheidung für das Krakauer Festivalbüro als neuen Betreiber basiert auf dessen ausgewiesener Kompetenz. Seit 1997 realisiert die Institution erfolgreich kulturelle Projekte auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Ihre Erfahrung in der Durchführung komplexer Kulturvorhaben sowie in der internationalen Zusammenarbeit bildet eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung des Krakauer Hauses als Ort der Begegnung, des kulturellen Austauschs und der Präsentation der Krakauer Kultur in Nürnberg.

Die Stadtgemeinde Krakau, insbesondere die Kanzlei des Stadtpräsidenten von Krakau als bisheriger Träger des Krakauer Hauses, bedankt sich herzlich bei allen Partnerinnen und Partnern für die langjährige, engagierte und von gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenarbeit. Auch künftig wird das Krakauer Haus in Nürnberg seine Rolle als kulturelle Botschaft Krakaus wahrnehmen und die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten weiter stärken.

Ein besonderer Höhepunkt steht bereits im Sommer dieses Jahres bevor: die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Krakauer und des Nürnberger Hauses. Beide Institutionen arbeiten derzeit an einem attraktiven Kulturprogramm, zu dem die Öffentlichkeit schon jetzt herzlich eingeladen ist. Weitere Informationen folgen in Kürze.