Erster offizieller Besuch des neu ernannten deutschen Generalkonsuls in Krakau
/KI-Übersetzung/
Der amtierende Stadtpräsident von Krakau, Stanisław Kracik, empfing am Dienstag, den 14. Juli 2026, im Krakauer Rathaus den neu ernannten Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Krakau, Marc Eichhorn. Das Treffen bot Gelegenheit, über die bisherige Zusammenarbeit Krakaus mit deutschen Partnern sowie über Perspektiven für deren weitere Entwicklung zu sprechen.
„Wir heißen Sie in Krakau herzlich willkommen. Ich bin überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Generalkonsulat und der Stadtverwaltung Krakau die Umsetzung weiterer interessanter gemeinsamer Projekte fördern wird“, sagte Stanisław Kracik.
Die Beziehungen Krakaus zu seinen deutschen Partnern sind seit vielen Jahren aktiv und vielfältig. Erst eine Woche zuvor besuchte eine offizielle Delegation der Stadt Nürnberg anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Krakauer Hauses in Nürnberg sowie des Nürnberger Hauses in Krakau. In diesem Jahr feiert Krakau zudem das 35-jährige Jubiläum seiner Städtepartnerschaft mit Frankfurt am Main. Ein weiteres bedeutendes Jubiläum steht ebenfalls bevor: Im Jahr 2029 werden Krakau und Nürnberg das 50-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft feiern. Obwohl dieses Ereignis noch einige Jahre entfernt ist, beginnen die Vorbereitungen für das Jubiläumsprogramm bereits in naher Zukunft.
Ein wichtiger Bereich der Zusammenarbeit ist auch die Wirtschaft. Bereits am 15. Juli beginnt in Niepołomice die dritte Phase der Transformation des MAN-Werks, verbunden mit dem Produktionsstart des neuen leichten elektrischen Stadt-Lkw eTGL. Diese Investition ist nicht nur für die Entwicklung moderner Fertigungstechnologien von großer Bedeutung, sondern bestätigt zugleich die hohe Kompetenz der Fachkräfte und Spezialisten unserer Region.
Stanisław Kracik verwies außerdem auf den zunehmenden Trend, anspruchsvolle Projekte mit hohem ingenieurwissenschaftlichem und digitalem Know-how in Krakau anzusiedeln. Ein aktuelles Beispiel ist die Entscheidung des internationalen Luftfahrtkonzerns Airbus, in Krakau ein neues Engineering-Zentrum zu eröffnen. Dort werden mehrere hundert hochqualifizierte Arbeitsplätze für Fachkräfte aus den Bereichen Ingenieurwesen, Softwareentwicklung und neue Technologien entstehen.
Generalkonsul Marc Eichhorn betonte, dass er seine Ernennung nach Krakau als besondere Auszeichnung betrachte. Zugleich erklärte er, dass das von ihm geleitete Generalkonsulat auch künftig Initiativen unterstützen werde, die der Entwicklung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sowie der Partnerschaften Krakaus mit deutschen Städten und Institutionen dienen.
Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass der Aufbau guter Beziehungen zwischen Polen und Deutschland eine generationenübergreifende Aufgabe ist, die Kontinuität und Engagement erfordert. Wie Stanisław Kracik hervorhob: „Freundschaften entstehen zwischen Menschen – nicht zwischen Dokumenten.“ Die langjährigen und lebendigen Kontakte Krakaus mit seinen deutschen Partnerstädten seien der beste Beweis dafür.
Weitere Informationen über die Zusammenarbeit Krakaus mit deutschen Städten finden Sie auf dem Portal "Weltoffene Krakau"
Marc Eichhorn ist ein erfahrener deutscher Diplomat. Er studierte Volkswirtschaft, Geschichte und Romanistik. Nach dem Abschluss der Diplomatenausbildung an der Akademie des Auswärtigen Amts trat er in den diplomatischen Dienst ein.
Im Laufe seiner Karriere war er unter anderem in Polen, Japan, den Vereinigten Staaten, Libyen, dem Vereinigten Königreich, Afghanistan, Irak und Kanada tätig. Darüber hinaus bekleidete er zahlreiche Funktionen im Auswärtigen Amt in Bonn und Berlin und leitete die deutschen Konsularvertretungen in Erbil und Vancouver.
Mit Polen ist er seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn eng verbunden. Vor seiner Ernennung zum Generalkonsul in Krakau war er an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau tätig und absolvierte dort auch einen Polnisch-Sprachkurs. Seine nun beginnende diplomatische Mission in Krakau wird ihm zweifellos weitere Gelegenheiten bieten, seine Kenntnisse der polnischen Sprache weiter zu vertiefen.