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Besuch der Solothurner Stadtpräsidentin in Krakau

Am 10. April 2026 empfing die stellvertretende Stadtpräsidentin von Krakau, Maria Klaman, die Stadtpräsidentin von Solothurn, Stefanie Ingold, im Krakauer Stadtamt. Der Besuch unterstrich die enge und langjährige Partnerschaft zwischen beiden Städten.

Besuch der Solothurner Stadtpräsidentin in Krakau
Foto Piotr Wojnarowski - Mayor's Office

Im Mittelpunkt des Treffens stand der weitere Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit. Die Gespräche boten Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationsfelder zu erschließen. Ein besonderer Fokus lag auf dem Bereich Bildung, der für Stefanie Ingold auch aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn im Schulwesen von großer Bedeutung ist.

Erörtert wurden sowohl Fragen der Organisation des Bildungssystems als auch Perspektiven für die Intensivierung des Schüleraustauschs, insbesondere im Hinblick auf berufliche Praktika in Polen und der Schweiz. In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit eines Austauschprogramms für Berufsschülerinnen und -schüler zwischen Krakau und Solothurn diskutiert. Als erfolgreiches Beispiel der bisherigen Zusammenarbeit wurde der Besuch des Jugend-Sinfonieorchesters aus Solothurn in Krakau im Juli 2025 hervorgehoben. Neben Proben in der Musikschule I. und II. Grades B. Rutkowski fand am 11. Juli 2025 ein gemeinsames Konzert mit Krakauer Schülerinnen und Schülern statt. Der Gegenbesuch der Krakauer Jugend in Solothurn erfolgte im September 2025.

Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche waren soziale Themen, darunter die Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie Maßnahmen zur Unterstützung von Menschen in Obdachlosigkeit. Die Stadtpräsidentin von Solothurn würdigte die wirksamen Ansätze Krakaus in diesem Bereich. Zugleich wies sie auf Herausforderungen hin, mit denen sich Schweizer Städte konfrontiert sehen, insbesondere auf die zunehmende Verfügbarkeit der Droge Crack und die damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen.

Darüber hinaus wurde die Situation von Geflüchteten aus der Ukraine thematisiert. Beide Seiten betonten die Bedeutung gezielter Unterstützungsmaßnahmen, vor allem für besonders schutzbedürftige Gruppen wie alleinstehende, ältere und kranke Menschen sowie Personen mit Behinderungen. Positiv hervorgehoben wurden gelungene Beispiele der Integration in beiden Städten. Stefanie Ingold informierte, dass die im Rahmen einer Relokation aus Krakau aufgenommenen Geflüchteten weiterhin in Solothurn leben und sich dort gut integriert haben. Im April 2022 reisten 46 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine von Krakau nach Solothurn. Ihre Aufnahme wurde mit Unterstützung einer Delegation von Verwaltungsmitarbeitenden aus Solothurn organisiert.

Die Zusammenarbeit zwischen Krakau und Solothurn ist von Kontinuität und Vielfalt geprägt. Sie gründet auf einem gemeinsamen historischen Erbe und wird durch einen lebendigen kulturellen sowie gesellschaftlichen Austausch getragen.

Solothurn, vor rund 2000 Jahren von den Römern gegründet, gilt als eine der schönsten Barockstädte der Schweiz und zählt etwa 17.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Eine besondere Verbindung zwischen beiden Städten besteht durch Tadeusz Kościuszko, der seine letzten Lebensjahre in Solothurn verbrachte. Sein ehemaliges Wohnhaus beherbergt heute ein Museum, das an den Nationalhelden erinnert und zugleich ein wichtiges Symbol der polnisch-schweizerischen Beziehungen darstellt.

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Herausgeber: Otwarty na świat DE
Veröffentlichungsdatum: 2026-04-14
Aktualisierungsdatum: 2026-04-14
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